Danfoss Eco im Test – Smarter Bluetooth Thermostat, leider durchgefallen!

Danfoss Eco im Test

Der Winter steht bald vor der Tür. Was ist da wichtiger als eine funktionierende Heizung? Wenn diese auch noch smart ist, ist es umso besser. Nur dann Heizen, wenn es wirklich nötig ist und ansonsten lieber Heizkosten sparen. Dafür eignen sich natürlich smarte Heizkörperthermostate besonders gut. Ich habe daher das Danfoss Eco Bluetooth Thermostat für euch getestet.

 

Preis & Bezugsquelle

Ich habe mir das Danfoss Eco Thermostat nicht selber gekauft, sondern von Carsten Steinke von „Smart wohnen“ kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

Vielen Dank daher an Carsten Steinke sowie Danfoss für das Bereitstellen des Danfoss Eco Thermostates.

Das [amazon link=“B074H5ZLSH“ title=“Eco Thermostat“ link_icon=“amazon“ /] von Danfoss ist übrigens bei [amazon link=“B076B7QJSB“ title=“Amazon“ link_icon=“amazon“ /] erhältlich.

Den aktuellen Preis könnt ihr der Produktbox entnehmen.

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Bei meiner Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses werde ich mich natürlich auf den regulären Preis beziehen! Meine Meinung bleibt natürlich unbeeinflusst.

 

Montage & Einrichtung

Erste Schritte & richtigen Adapter finden

Von Danfoss ist die Montage inkl. Einrichtung mit 30 Sekunden angegeben. Schon bevor ich es ausprobiert habe, war mir klar, dass das ein Otto-Normal-Verbraucher niemals in 30 Sekunden schaffen wird. Von leeren Werbeversprechen halte ich leider gar nichts. Ich habe es dann also gleich mal ausprobiert.


Die 30 Sekunden habe ich bereits benötigt, um mein altes Thermostat zu demontieren. Danach sollte ich mit einer beiliegenden Adapter-Schablone herausfinden, welcher Adapter für die Montage benötigt wird. Nach 5 weiteren Minuten habe ich diese Schablone in den Müll geschmissen. Wenn ich der Schablone geglaubt hätte, dann hätte ich das Danfoss Eco Thermostat niemals montiert. Mich von einer Schablone abhalten zu lassen ist allerdings nicht meine Art. Daher habe ich mir die Adapter geschnappt und einfach selber geschaut welcher passen könnte. Zwei der sechs Adapter passten auf meine Heizung. Einer der beiden Adapter war allerdings zu tief, sodass der Ventil-Bolzen der Heizung den Thermostat-Regler nie berührt hätte. Also habe ich den anderen Adapter gewählt. Der erwies sich anschließend als die richtige Wahl.

Endlich den richtigen Adapter gefunden, weiter geht’s!

Nachdem ich den richtigen Adapter gefunden habe, musste ich die Batterien einlegen. Moment mal, welche Batterien? Richtig im Lieferumfang sind leider keine enthalten. Auch das sehe ich als einen Kritikpunkt an. Wenn ich solch ein teures Produkt kaufe, erwarte ich auch, dass benötigte Batterien direkt dabei sind. Wenn ich keine zu Hause gehabt hätte, dann hätte ich erst noch welche kaufen müssen. Nachdem ich dann endlich die Batterien eingelegt hatte, konnte ich den Thermostat auf die Heizung schrauben. Der Danfoss Eco Thermostat zieht sich anschließend noch einmal selber fest. Das ganze Prozedere hat bereits 15 Minuten gedauert.

Danfoss Eco mit der zugehörigen App koppeln

Der Thermostat ist allerdings noch nicht per Bluetooth mit der App gekoppelt und somit nur im Handbetrieb einstellbar. Also muss der Thermostat noch verbunden werden. Dazu habe ich die Danfoss Eco App heruntergeladen, bin in der App unter den Menüpunkt „Thermostat hinzufügen“ gegangen und bin den Anweisungen gefolgt. Viel musste ich hier nicht machen. Einmal die Taste am Thermostat drücken und schon ist der Thermostat mit der App gekoppelt. Das Danfoss Eco zeigt übrigens über einen roten Leuchtring an, wenn das Thermostat mit der App gekoppelt ist und du oder jemand anderes darauf zugreifst.

Danfoss Eco im Kopplungsmodus
Danfoss Eco im Kopplungsmodus, verbunden mit der App!

 

Bedienung & App

Prinzipiell ist die Bedienung recht einfach. Der Danfoss Eco lässt sich im Handbetrieb (Manueller-Betrieb) oder mit einem vorher eingestellten Plan (Automatik-Betrieb) regeln. Die App dazu ist übersichtlich gestaltet und selbst erklärend.

Im Manuellen-Betrieb kannst du die Temperatur entweder direkt am Thermostat einstellen, indem du vorne am Thermostaten drehst oder du stellst die Temperatur manuell über die App ein.

Danfoss Eco im Handbetrieb
Danfoss Eco Thermostat im Handbetrieb

 

Im Automatik-Betrieb regelt der Thermostat die Temperatur automatisch, nach deinem vorher eingestellten Plan. So kannst du z.B., wenn du arbeiten bist oder nachts die Temperatur automatisch runter regeln lassen, um Heizkosten zu sparen. Das ist natürlich zu empfehlen.

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Bluetooth Verbindung

Wenn ich mir ein Smart Home Produkt kaufe, dann erwarte ich auch, dass ich es mit meinem Smartphone bedienen kann. Eine funktionierende Verbindung, in diesem Fall über Bluetooth, ist daher Grundvoraussetzung. Leider ist die Verbindung des Danfoss Eco mit dem Smartphone extrem schlecht und alles andere als smart. Von einem anderen Raum die Temperatur zu regeln ist fast unmöglich. Teilweise funktioniert die Verbindung nicht Mals, wenn ich mit meinem Smartphone direkt davorstehe. Das ist ein absolutes No-Go und dieser Kritikpunkt sollte vom Hersteller dringend behoben werden. Die Konkurrenz zeigt wie es geht.

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Design & Verarbeitung

Das Design ist zeitlos und schick. Besonders gut gefällt mir der rote Leuchtring, sobald das Danfoss Eco mit der App verbunden ist und die Tatsache, dass ich den smarten Thermostat auch mit der Hand bedienen kann. Dazu muss ich einfach vorne am Thermostat drehen und schon kann ich meine gewünschte Temperatur einstellen. Nicht so gut dagegen gefällt mir das Display. Es ist extrem schlecht zu lesen. Zudem ist das Danfoss Eco Thermostat aus weißem Plastik und wirkt nicht sonderlich robust und langlebig.

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Benutzerfreundlichkeit

Gute Produkte sind für mich immer benutzerfreundlich, selbsterklärend und intuitiv zu bedienen. Sie sollten also für den dümmsten anzunehmenden User konzipiert werden. In diesem Fall, bin das dann wohl ich. Ich wollte den Danfoss Eco nach dem Test an einer anderen Heizung montieren (mit einem anderen Adapter). Leider ließ sich der Adapter vom Danfoss Eco nicht mehr entfernen.


Ich habe dann in die mitgelieferte Anleitung geschaut und festgestellt, dass hier keine Schritte zur Demontage beschrieben sind. So schnell wollte ich allerdings nicht aufgeben, also habe ich bei Danfoss direkt nachgesehen und auf deren YouTube Kanal, sowie online eine PDF-Anleitung gefunden, in der die Demontage beschrieben wird. Hierzu musste ich zunächst, den Danfoss Eco öffnen, so wie man es auch macht, um die Batterien zu tauschen. Danach sollte ich einen Knopf, welcher wohl zur Arretierung des Adapters dient, feste herunterdrücken und dann den Adapter abschrauben. Ich habe es ganze zwei Stunden versucht und mir am Ende sogar Hilfe geholt, weil ich dachte ich sei zu schwach und könnte nicht fest genug drücken. Der Adapter ist allerdings immer noch nicht demontiert.

Der Adapter geht einfach nicht mehr ab. Sowas muss eindeutig einfacher gehen, sowohl für schwache Menschen, starke Menschen, dumme Menschen, schlaue Menschen etc. Es scheint fast so zu sein, als wolle Danfoss nicht, dass man die Thermostate je wieder demontiert oder vielleicht sogar bei eBay verkauft, weil man sie aufgrund der vielen Nachteile nicht mehr haben möchte.

 

Welche smarten Heizkörperthermostate besitzt ihr? Habt ihr Empfehlungen für mich? Ich suche noch nach einer Alternative, nachdem sich der Danfoss Eco für mich als Reinfall herausstellte.

Lasst mir gerne einen Kommentar da. Ich würde mich sehr darüber freuen!

Liebe Grüße
Eure Sara „Frau Technik“ 

 

26 Gedanken zu „Danfoss Eco im Test – Smarter Bluetooth Thermostat, leider durchgefallen!“

  1. Also ich bin mit dem Eurotronic Comet DECT Heizkörperthermostat sehr zufrieden. Dieses arbeitet im DECT-Modus und direkt mit der Fritz!Box zusammen. Man kann das Thermostat direkt aus der Oberfläche der Fritz!Box heraus regeln. Durch den DECT-Funkstandard ist die Regelung durch Wände überhaupt kein Problem. Da es über die Fritz!Box läuft kann ich von überall auf der Welt die Heizung darüber regeln. Urlaubsschaltung usw. ist natürlich auch mit drin.
    Eine Differenz zwischen den gemessenen Raumwerten des Thermostats und der wirklichen Raumtemperatur ist ja normal. Es sei denn, dass Thermostat hat einen langen Messfühler. Bei der Fritzbox kann man diese Differenz ausgleichen, indem man den Temperaturunterschied in den Einstellungen einträgt.
    Will man noch mehr Komfort, dann kann man sich die App SmartFranz herunter laden. Damit ist es auch möglich Geo-Fence Aktionen ausführen zu lassen. Wenn man also auf dem Heimweg von der Arbeit ist und eine bestimmte Grenze passiert, dann fängt die Heizung schon mal an zu heizen.

    Antworten
    • Hi Gero,
      eine Fritz!Box habe ich aktuell nicht zu Hause und ich möchte glaube ich auch nicht daran gebunden sein. Aber trotzdem danke für den Tipp. Einige andere Leser könnte das bestimmt trotzdem interessieren.
      Prinzipiell finde ich aber smarte Produkte die über einen Router angesteuert werden auch besser, weil ich wie du bereits erwähnt hast, auch gerne aus der Ferne meine Geräte steuere oder überwache. Blöd ist es immer nur dann, wenn das Internet mal nicht funktioniert. Das ist bei mir ja leider öfter der Fall.
      Eine gewisse Differenz ist normal, da gebe ich dir Recht, allerdings nur, wenn die Heizung wirklich an ist. Wenn die Heizung aus ist, sollte die Temperatur im Raum gleichmäßig verteilt sein und eben auch an der Heizung und selbst da gibt es schon die 1-2 Grad Unterschied. Selbst wenn ich mein kalibriertes Thermometer direkt daneben lege. Das finde ich dann schon problematisch.
      LG Sara

      Antworten
      • Hi Sara,
        was hast Du denn für einen Router zu Hause? Ich persönlich finde die Fritz!Box sehr gut und habe schon seit vielen Jahren (Jahrzenten) verschiedene Modelle davon. Muss ja nicht immer das allerneueste sein. Bei ebay etc. kann man oft preiswerte kaufen die völlig ausreichen.
        Fällt das Internet aus, dann kann ich über den Router trotzdem noch die Thermostate regeln. Die Oberfläche des Routers kann ich auch ohne Internetverbindung aufrufen (dann aber natürlich nur von zuhause aus). Die Steuerung erfolgt über DECT womit auch das Haustelefon verbunden ist.
        Wie schon geschrieben, für die Temperaturdifferenz gibt es in den Eurotronic Comet DECT Einstellungen einen extra Punkt und dann heizt das Thermostat entsprechend mehr oder weniger. Spaßeshalber habe ich mir gestern mal das Programm Danfoss ECO herunter geladen und wirklich, es gibt keine Einstellung für die Temperaturmessdifferenz. Aber na gut, dann gibt man halt der Solltemperatur etwas mehr oder weniger, dann geht es auch.

        Antworten
        • Den Standard Router von Unitymedia. Hatte zwischenzeitlich mal Fritz!Box und andere ausprobiert, aber da das Internet was Unitymedia mir hier abliefert Mist ist, hat sich da durch nen anderen Router auch nichts getan. Wenn das Internet mies ankommt, kann es auch durch nen anderen Router verbessert werden.
          Ein Haustelefon besitze ich gar nicht mehr. Da hat eh immer nur die Telekom ihre Werbeanrufe gemacht.

          Ja, klar das mit der Soll-Temperatur anpassen ist ne Möglichkeit, aber keine schöne. Wenn ich solch ein Produkt kaufe, dann erwarte ich, dass es die Temperatur richtig anzeigen kann.

          Antworten
    • Hi Sara,
      was hast Du denn für einen Router zu Hause? Ich persönlich finde die Fritz!Box sehr gut und habe schon seit vielen Jahren (Jahrzenten) verschiedene Modelle davon. Muss ja nicht immer das allerneueste sein. Bei ebay etc. kann man oft preiswerte kaufen die völlig ausreichen.
      Fällt das Internet aus, dann kann ich über den Router trotzdem noch die Thermostate regeln. Die Oberfläche des Routers kann ich auch ohne Internetverbindung aufrufen (dann aber natürlich nur von zuhause aus). Die Steuerung erfolgt über DECT womit auch das Haustelefon verbunden ist.
      Wie schon geschrieben, für die Temperaturdifferenz gibt es in den Eurotronic Comet DECT Einstellungen einen extra Punkt und dann heizt das Thermostat entsprechend mehr oder weniger. Spaßeshalber habe ich mir gestern mal das Programm Danfoss ECO herunter geladen und wirklich, es gibt keine Einstellung für die Temperaturmessdifferenz. Aber na gut, dann gibt man halt der Solltemperatur etwas mehr oder weniger, dann geht es auch.

      Antworten
      • Den Standard Router von Unitymedia. Hatte zwischenzeitlich mal Fritz!Box und andere ausprobiert, aber da das Internet was Unitymedia mir hier abliefert Mist ist, hat sich da durch nen anderen Router auch nichts getan. Wenn das Internet mies ankommt, kann es auch durch nen anderen Router verbessert werden.
        Ein Haustelefon besitze ich gar nicht mehr. Da hat eh immer nur die Telekom ihre Werbeanrufe gemacht.

        Ja, klar das mit der Soll-Temperatur anpassen ist ne Möglichkeit, aber keine schöne. Wenn ich solch ein Produkt kaufe, dann erwarte ich, dass es die Temperatur richtig anzeigen kann.

        Antworten
  2. Hi, was ich da so gelesen habe ist ja richtig schlimm. 🙈
    Habe bei mir in der Wohnung alles von Homematic IP. Brauchst einen Access Point (oder als Alternative eine CCU) und dann kannst du alle Adapter via Handy anlehrnen. Ob Heizungen, Sonnenstore, Beleuchtung oder Brandmelder… über Internet erreichbar und IPv6 fähig (gem. Hersteller).
    Wäre sicher etwas für dich. 😎
    LG Dani

    Antworten
    • Ja, ist echt schlimm, da ist jeder Cent zu viel, den man dafür ausgegeben hat.
      Homematic IP finde ich tatsächlich sehr interessant und habe ich auch schon öfter drüber nachgedacht. Danke für den Tipp.
      LG Sara

      Antworten
      • Homematic IP ist für fast alle Funktionen auf eine funktionierende Internet-Verbindung angewiesen. Außerdem läuft alles über deren Server.

        Das Funktprotokoll hat außerdem oft Probleme, wenn viele andere Funknetze in der Nähe sind.

        Antworten
        • Hi Michael, das ist schon klar. Aber man hat ja nicht viel Auswahl. Entweder Verdrahtung/Verkabelung, Bluetooth-Verbindungen ohne Fernzugriff (was mies ist) oder eben über das Internet, wobei man da immer auf Internet angewiesen ist. Aber meine Philips Hue Beleuchtung funktioniert ja auch nicht anders.

          Antworten
          • Huhu, ja das ist klar. Ich finde es nur eben komisch, dass man Internet-Zugang braucht, um seine Heizung zu steuern, was bei HomaticIP definitv der Fall ist. Hast Du mal (aus welchen Gründen auch immer) mal kein Internet, funktioniert die Heizungssteuerung nicht mehr. Das ist sehr sinnfrei.

            Bluetooth hat Systembedingt nur eine geringe Reichweite. Da kann der Hersteller wenig machen. Außer natürlich nicht auf so eine Funktechnik zu setzen. 🙂 Wenn es dann auch noch – wie in diesem Fall – offenbar schlecht implementiert wird, ist es ganz großer Käse. Mich hätte die wissenschaftliche Gegenprobe noch interessiert. Geht es mit einem anderen Smartphone eventuell besser?

          • Klar ist das sinnfrei, wenn man ohne Internet nichts mehr steuern kann, aber viele andere Möglichkeiten hat man nicht. Besonders dann nicht, wenn man es aus der Ferne aus Steuern möchte z.B. Coming-Home Szenarien etc. Deswegen ist es immer gut, wenn auch ein Manueller Betrieb (Handbetrieb) möglich ist.
            Übrigens, da ich am Anfang auch vermutet habe, dass mein iPhone X schuld sein könnte, weil es ja nicht für die besten Funkmodule bekannt ist, habe ich es mit meinem vorliegenden Samsung Galaxy S9+ und dem Xiaomi Pocophone F1 auch ausprobiert. Keine Besserung. Liegt wohl scheinbar am Thermostat.

    • Homematic IP ist für fast alle Funktionen auf eine funktionierende Internet-Verbindung angewiesen. Außerdem läuft alles über deren Server.

      Das Funktprotokoll hat außerdem oft Probleme, wenn viele andere Funknetze in der Nähe sind.

      Antworten
      • Hi Michael, das ist schon klar. Aber man hat ja nicht viel Auswahl. Entweder Verdrahtung/Verkabelung, Bluetooth-Verbindungen ohne Fernzugriff (was mies ist) oder eben über das Internet, wobei man da immer auf Internet angewiesen ist. Aber meine Philips Hue Beleuchtung funktioniert ja auch nicht anders.

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        • Huhu, ja das ist klar. Ich finde es nur eben komisch, dass man Internet-Zugang braucht, um seine Heizung zu steuern, was bei HomaticIP definitv der Fall ist. Hast Du mal (aus welchen Gründen auch immer) mal kein Internet, funktioniert die Heizungssteuerung nicht mehr. Das ist sehr sinnfrei.

          Bluetooth hat Systembedingt nur eine geringe Reichweite. Da kann der Hersteller wenig machen. Außer natürlich nicht auf so eine Funktechnik zu setzen. 🙂 Wenn es dann auch noch – wie in diesem Fall – offenbar schlecht implementiert wird, ist es ganz großer Käse. Mich hätte die wissenschaftliche Gegenprobe noch interessiert. Geht es mit einem anderen Smartphone eventuell besser?

          Antworten
          • Klar ist das sinnfrei, wenn man ohne Internet nichts mehr steuern kann, aber viele andere Möglichkeiten hat man nicht. Besonders dann nicht, wenn man es aus der Ferne aus Steuern möchte z.B. Coming-Home Szenarien etc. Deswegen ist es immer gut, wenn auch ein Manueller Betrieb (Handbetrieb) möglich ist.
            Übrigens, da ich am Anfang auch vermutet habe, dass mein iPhone X schuld sein könnte, weil es ja nicht für die besten Funkmodule bekannt ist, habe ich es mit meinem vorliegenden Samsung Galaxy S9+ und dem Xiaomi Pocophone F1 auch ausprobiert. Keine Besserung. Liegt wohl scheinbar am Thermostat.

  3. Hallo Sara,
    danke für den interessanten und ehrlichen Test. Schade eigentlich, dass es eine so erfahrene Firma wie Danfoss nicht schafft, ein ausgereiftes Produkt auf den Markt zu bringen. Die Z-Wave-Thermostate von Danfoss sind ja sehr weit verbreitet und hier habe ich bisher von solchen Problemen nicht gehört. Wobei das Thema Demontage auch bei diesen ähnlich kompliziert ist und es dafür in der Anleitung auch keine Hinweise dazu gibt. Schade eigentlich.
    Ich habe bei uns im Haus die tado Thermostate sowohl für die Heizkörper, als auch für die Fußbodenheizung im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Sie arbeiten zuverlässig und die Möglichkeiten zur Einrichtung über das Smartphone sind einfach und unkompliziert. Einziges Manko bei tado ist nach meiner Erfahrung der Energieverbrauch. Die Batterien müssen alle 4-6 Monate gewechselt werden und tado hat es bisher nicht geschafft, die Software für den Einsatz von Akkus anzupassen.
    Bin heute zufällig auf Deinen Blog gestoßen, schön gemacht und interessante Beiträge.
    LG, Thomas

    Antworten
    • Hi Thomas,
      ja das finde ich auch schade, vor Allem weil ich Danfoss immer sehr weit vorne gesehen habe. Aber eventuell schaue ich mir diese Z-Wave Thermostate mal an. Davon wurde mir nun bereits öfter berichtet. Das mit der Demontage ist aber echt blöd. Vor allem weil es ja auch einfacher geht, das zeigen ja andere Hersteller. Verstehe nicht, wieso man es so schwer machen muss. Die sollten eigentlich gute Ingenieure haben, die was einfaches und sicheres entwickeln können.
      Die Tado Thermostate habe ich auch schon im Hinterkopf. Danke für deinen Tipp. Schade, dass man die Batterien so oft wechseln muss, aber ich finde das ist noch akzeptabel, wenn sonst alles stimmt.
      LG Sara

      Antworten
  4. Hallo Sara
    Sehr interessanter Test. Hatte nie gedacht dass ein Thermostat wie Danfoss solche Probleme hat. Danfoss hat schließlich einen Namen. Ich hasse es grundsätzlich viele Apps benutzen zu wollen um Smart home zu steuern. Schon gar nicht über Bluetooth. Du weißt ja das ich Homematic IP habe. Und darüber haben schon viele geschrieben hier. Ich bin sehr zufrieden damit weil es gut funktioniert und auch einfach zu bedienen ist. Klar ohne WLAN geht nichts. Aber wann fällt WLAN schon aus und wenn ja wie lange. Dann kann ich immer am Thermostat drehen oder am Rolläden Aktor den Schalter betätigen. Ich hatte jedenfalls noch nie einen Ausfall. Habe lange gesucht und mit Homematic die Lösung für mich gefunden..
    LG Kurt

    Antworten
    • Hallo Kurt,
      ja ich hätte auch nicht erwartet, dass der Thermostat solche Probleme macht, auch wie du schon sagtest weil Danfoss eine bekannte Marke mit Qualität ist. Sehr schade.
      Aber stimmt schon WLAN fällt generell selten aus. Im Grunde genommen nur, wenn der Router ein Problem hat.
      Ich werde mir bei Gelegenheit Homematic IP auch mal ansehen 😉
      LG Sara

      Antworten
  5. Das Danfoss Thermostat funktioniert bei mir einwandfrei, die Bluetooth Verbindung könnte wohl etwas schneller sein. Braucht manchmal eine halbe Minute bis er verbindet.
    Schön wäre auch gewesen wenn eine Schnittstelle für Google Home existieren würden, Alexa wird ja mittlerweile wohl bereits unterstützt.
    Ansonsten ist es für den Preis echt okay. Kosten mittlerweile noch 27€ bei Amazon, die „besseren“ Geräte meist weit über 50€.

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